Re: [IP-OA_Forum] Reproduktion von Ungleichheit durch Konferenzen wie die Open-Access-Tage


Auch 20 Jahre später halte ich die Reaktion der Tagung für kleinlich und die diesbezügliche Erinnerung Krichels für erbärmlich. Auf ein Listenmitglied zu treten, das man auf Moderation gesetzt hat, ist denkbar widerlich.

Klaus Graf
Von meinem iPad gesendet

> Am 21.08.2025 um 02:46 schrieb Thomas Krichel <krichel@openlib.org>:
> 
>   Nicolas Bach schreibt
> 
>> Stellen Sie sich vor, Sie setzen sich gerade im Studium mit dem
>> Themenkomplex Ungleichheit im wissenschaftlichen Publikationswesen
>> auseinander, haben selbst schon Probleme wegen der ganzen Paywalls an
>> Literatur zu kommen und wollen sich nun auf einer zentralen Fachkonferenz
>> über dieses Thema informieren, austauschen und mitdiskutieren. Doch das
>> bleibt Ihnen verwehrt, weil diese Open-Access-Tage für Sie als Person
>> genauso Closed Access sind.
> 
>  Ich muss schon zurückgehen zu Klaus Graf anno domini 2004
> 
> https://www.inetbib.de/listenarchiv/msg26024.html
> 
>  um ähnlichen Stuss zu finden. Die Ungleichheit im Publikationswesen
>  kommen doch von den Milliardenbeträgen die Bibliotheken an Verlage
>  verprassen, nicht von den 130 Euro für eine Tagungsgebühr.  
> 
>  Zum Trost: OAI14 ist online kostenlos. https://oai.events.
> 
> --
>  So schrieb Thomas Krichel http://openlib.org/home/krichel an seinem 21993ten Tag.
> 
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