Re: [IP-OA_Forum] [Bibnez] Re: Reproduktion von Ungleichheit durch Konferenzen wie die Open-Access-Tage


Sehr geehrter Herr Krichel,

den berechtigten Hinweis von Herr Bach, nach ermäßigten Teilnahmegebühren für Studierende bei Konferenzen/Tagungen, als "Stuss" abzutun ist eine Frechheit.

Für Studierende sind 130 € viel Geld und es wäre mal interessant zu erfahren, wie viele Teilnehmer:innen den Betrag aus eigener Tasche bezahlen. Ich denke, die meisten lassen es sich von ihrer Einrichtung bezahlen, kommt dann zu den Milliardenbeträgen also noch on top.

 

Viele Grüße

Heike Schmidt

 

 

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Heike Schmidt, Dipl.-Bibl.

 

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Thomas Krichel über Bibnez [mailto:bibnez@folks.email]
Gesendet: Donnerstag, 21. August 2025 02:43
An: Expert*innenforum für die Informationsplattform Open Access (http://open-access.network/) <ipoa-forum@lists.fu-berlin.de>; bibnez Liste <bibnez@folks.email>
Betreff: [Bibnez] Re: Reproduktion von Ungleichheit durch Konferenzen wie die Open-Access-Tage

 

  Nicolas Bach schreibt

 

> Stellen Sie sich vor, Sie setzen sich gerade im Studium mit dem

> Themenkomplex Ungleichheit im wissenschaftlichen Publikationswesen

> auseinander, haben selbst schon Probleme wegen der ganzen Paywalls an

> Literatur zu kommen und wollen sich nun auf einer zentralen

> Fachkonferenz über dieses Thema informieren, austauschen und

> mitdiskutieren. Doch das bleibt Ihnen verwehrt, weil diese

> Open-Access-Tage für Sie als Person genauso Closed Access sind.

 

  Ich muss schon zurückgehen zu Klaus Graf anno domini 2004

 

https://www.inetbib.de/listenarchiv/msg26024.html

 

  um ähnlichen Stuss zu finden. Die Ungleichheit im Publikationswesen

  kommen doch von den Milliardenbeträgen die Bibliotheken an Verlage

  verprassen, nicht von den 130 Euro für eine Tagungsgebühr. 

 

  Zum Trost: OAI14 ist online kostenlos. https://oai.events.

 

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  So schrieb Thomas Krichel http://openlib.org/home/krichel an seinem 21993ten Tag.

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